Depression oder Love-Shyness 2

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Ich bin dran...

von HE1K0 » Sa 8. Aug 2009, 21:32

Ich hab heute 'ne Freundin aus der Reha besucht und war auf deren Volksfest. Es waren sehr viele Leute dort, aber es ist mir gelungen, gut damit umzugehen und sogar ein bisschen Spaß zu haben.

Es liegt noch viel vor mir

von HE1K0 » Do 6. Aug 2009, 23:20

Ich war heute seit langem mal wieder im Kino, das war soweit in Ordnung. Aber was mir Probleme gemacht hat, war ein Stadtbummel, die ganzen Leute in meinem Alter, die feiern, zum Konzert gehen, das war mir einfach zu viel. Es hat sich nämlich wieder gezeigt, dass ich eigentlich zu spießig für mein Alter bin.

Ich hab irgendwie immer mehr den Drang, meine Jugend nachzuholen, was Alkohol, Drogen, Frauen etc. angeht (obwohl Frauen, war da nicht was? :roll: )

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von HE1K0 » Sa 18. Jul 2009, 21:50

Ende Oktober geht's für 3 Monate zur Berufsfindung in die Nähe von Frankfurt. Ich komme mir schon komisch vor, denn im Fragebogen kann man nur zwischen Hauptschul- und Sonderschulabschluss wählen und alles ist für Minderjährige ausgelegt. Da bin schon irgendwie Außenseiter als 25-jähriger Abiturient.

Aber was soll's ich schau's mir mal an.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von HE1K0 » Mo 6. Jul 2009, 22:06

Rainbow hat geschrieben:Das klingt doch alles nach vernünftigen Berufen... dann mal viel Glück bei den Bewerbungen.
Bewerben muss ich mich wohl nicht mehr, das soll als überbetriebliche Ausbildung in einem Berufsbildungswerk laufen.
LoveShyness hat geschrieben:He1ko da hat dieser Typ gar nicht so unrecht. Wenn du ständig soziale Situationen hast ständig telefonate und auch einen gewissen Druck und man hat Sp oder erhebliche Schwierigkeiten ist das nicht wirklich förderlich. Dann wäre ein Beruf mit nciht soooooooo vielen Menschen besser. Tja und ein Studium heißt ja auch eine Führungspersönlichkeit zu sein und wie sich das mit Sp vereinbaren soll weiß ich nicht.
Ich muss mich dem ganzen stellen und innerhalb der Reha hab ich Betreuer. Ich hab vor der medizinischen Reha oft Sozialkontakte vermieden, was mir geschadet hat und ich hab gemerkt, dass ich doch kein Einsiedler bin.
Regulator hat geschrieben:Allerdings heißt Studium, dass du verdammt viel lernen musst. Da ist das Abitur nichts dagegen.
Das macht mir nichts aus, allerdings liegen noch 2 Jahre Ausbildung davor. Aber erstmal kommen 6 Wochen Berufsfindung und dann werde ich weiter sehen.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von Regulator » Mo 6. Jul 2009, 20:22

LoveShyness hat geschrieben:Tja und ein Studium heißt ja auch eine Führungspersönlichkeit zu sein und wie sich das mit Sp vereinbaren soll weiß ich nicht.
Ich kann da aus erster Hand sagen, dass das nicht so ist. Allerdings heißt Studium, dass du verdammt viel lernen musst. Da ist das Abitur nichts dagegen.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von Imago » Mo 6. Jul 2009, 18:15

LoveShyness hat geschrieben:Tja und ein Studium heißt ja auch eine Führungspersönlichkeit zu sein...
Was hat das eine mit dem Anderen zu tun?

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von LoveShyness » Mo 6. Jul 2009, 16:45

He1ko da hat dieser Typ gar nicht so unrecht. Wenn du ständig soziale Situationen hast ständig telefonate und auch einen gewissen Druck und man hat Sp oder erhebliche Schwierigkeiten ist das nicht wirklich förderlich. Dann wäre ein Beruf mit nciht soooooooo vielen Menschen besser. Tja und ein Studium heißt ja auch eine Führungspersönlichkeit zu sein und wie sich das mit Sp vereinbaren soll weiß ich nicht.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von Rainbow » Mo 6. Jul 2009, 16:01

Das klingt doch alles nach vernünftigen Berufen... dann mal viel Glück bei den Bewerbungen.

Ich hab mich damals für einen handwerklichen Beruf entschieden weil es mir spaß macht was produktives zu machen.
Ausserdem konnte ich den Schreibkram noch nie so richtig leiden :)

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von HE1K0 » So 5. Jul 2009, 21:32

Meine primären Berufswünsche wären Kaufmann im Groß- und Außenhandel, Industriekaufmann, Biologie- oder Chemielaborant, Fachinformatiker.

Es wäre schön, wenn es ein Beruf ist, in dem man durch ein anschließendes Studium weiter aufsteigen kann.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von Rainbow » So 5. Jul 2009, 21:24

Was hast du denn für Interessen ? Und was wäre dein gewünschter Beruf ?

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von HE1K0 » So 5. Jul 2009, 16:43

Ich war Donnerstag beim Reha-Berater und bin nicht so glücklich über das, was noch auf mich zukommt. Der Typ hat alles versucht, um mir meine Berufswünsche auszureden. Der meint, weil ich soziale Ängste habe, soll ich einen Beruf erlernen, bei dem man nichts mit Leuten zu tun hat. Hallo!? Vermeidung macht es doch nur schlimmer.

Ich muss erstmal 6 Wochen Berufsfindung machen und danach entscheidet sich dann alles weitere.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von frankie » Do 28. Mai 2009, 09:00

Hey Heiko, nimm doch nur das Gute mit aus der Thera raus, naemlich dass dir Leute sagten wie sehr du dich verbessert hast.
Arrogant und ueberheblich kann man auch wirken wenn man in wirklichkeit nur schuechtern ist.
Freut mich dass dir die Gruppe so gefallen und auch gut getan hat. Gibts denn in deine Richtung bei dir Selbsthilfegruppen? Wenn ja, wuerd ich mir unbedingt an deiner Stelle ueberlegen da mein reinzuschaun.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von HE1K0 » Fr 22. Mai 2009, 21:43

Naja, ich hab ein indirektes Feedback bekommen und es hieß, ich hätte mich wahnsinnig verbessert und sei gegen Ende der Therapie gut bei den anderen angekommen, aber leider geht sowas nur bei bekannten Leuten, bei Fremden tue ich mich immer noch schwer.

So 'ne Gruppentherapie ist sehr hilfreich, weil man Feedback bekommt, während die Leute draußen sich einfach abwenden, ohne dass man weiß warum.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von Ben » Fr 22. Mai 2009, 01:04

Ist oft so bei unsicheren menschen, dass sie arrogant und distanziert wirken.
vermutlich weil sie ihre unsicherheit nicht zeigen wollen, ihren gefühlen keine blöße geben wollen.
so verstecken sie es hinter einem verhalten, dass nicht der inneren realität entspricht.

aber wenn man weiss, wie man auf andere wirkt, ist das doch schonmal ein wichtiger teil zur besserung.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von foran » Mi 20. Mai 2009, 22:06

HE1KO, das mit der Arroganz trotz Minderwertigkeitskomplexe kann ich sehr gut nachvollziehen. So ganz direkt hat es mir auch noch keiner ins Gesicht gesagt, aber ich fürchte auch die Leute sehen mich als recht distanziert und kühl an. Arrogant wohl auch ein bisschen.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von HE1K0 » Mi 20. Mai 2009, 21:53

Danke Gaby, endlich mal jemand, der meiner Meinung ist, du durftest mich des öfteren erleben.

Meine Mitpatienten haben mich als berechnend, arrogant und überheblich erlebt und das steht sogar im Entlassungsbericht. Für mich ist fast 'ne Welt zusammengebrochen, als ich hörte man meide mich deswegen, denn ins Gesicht hat's mir keiner gesagt.

Ich verstehe auch nicht, warum ich überheblich sein soll, ich hab doch Minderwertigkeitskomplexe und bin eher das Gegenteil. :roll:

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von gaby » Mi 20. Mai 2009, 06:52

na aber..narzismus is doch übertriebene eigenverliebtheit..und so sollst duuuu sein?hm...also auf die diagnose wär ich garantiert nie gekommen,im ernst..
ich kenn einen narzisten..der is wirklich durch unddurch narzist und für den durchschnittsbürger nich lang zu ertragen..aber ich finde nich mal im ansatz gemeinsamkeiten zwischen euch..

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von HE1K0 » Di 19. Mai 2009, 22:22

Ich hab jetzt auch 'ne neue Diagnose: Narzisstische Persönlichkeitsstörung (in Ansätzen). :roll:

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von Nord » Di 19. Mai 2009, 16:19

Ben hat geschrieben:
Nord hat geschrieben:heicko genau das ist dein problem das unbedingte festhalten an deinem traum. warum muss das leben überhaupt einen sinn/ziel haben?

solches denken hab ich schon lange aufgegeben. genauso wie ich mir möglichst keine hoffnung mach(da kann ich schon nicht mehr entäuscht werden). meiner meinung nach hat das leben keinen sinn/ziel. leb dein leben und fertig.

glücklich werden kannst nicht weil du deinen traum nicht aufgeben willst...
aber, nord, ich finde deine einstellung etwas sehr zynisch.
was genau macht dich glücklich? was hält dich am leben?
was mich am leben hält weiß ich nicht.
mit anderen zusammen sein. das macht mich glücklich, oder anderst ausgedrückt nicht allein sein.

@vancy was ist daran verkehrt wenn man die dinge einfach auf sich zukommen lässt, und sich eben keine hoffnungen vorher macht. wenn sich was schönes ergibt kann man sich ja dann trotzdem drüber freuen, aber wozu vorher hoffnung machen, wenn sie sich dann doch nicht erfüllt.

Re: Depression oder Love-Shyness 2

von Ben » Di 19. Mai 2009, 16:07

klar, es gibt diese phase der verliebtheit, am anfang einer beziehung, wo beide nicht genug voneinander kriegen können, ständig zusammenkleben und zu einer person mutieren.
aber irgendwann ist doch mal gut, das leben hat weitaus mehr zu bieten.
wenn sich der partner völlig für einen aufgibt und alles für einen tut, ohne jeden kompromiss.
dann hat man kein wirkliches gegenüber mehr, sondern nur eine leere hülle,die sich um einen legt und einen nicht atmen lässt, niemand da mit dem lachen,streiten, diskutieren, sich austauschen kann. das was eine beziehung lebendig hält.
und alles andere hat gaby ja schon sehr eindringlich zusammen gefasst.

bela b. hat das thema auch in einem lied behandelt.
'sie ist gegangen - denn sie hat was vermisst/sie hat dich vermisst'
http://www.youtube.com/watch?v=oEANGhIj7to

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