Re: Glauben,Religionen,Überzeugungen
Verfasst: Fr 27. Nov 2009, 14:46
richtig ich könnte aber mach es nicht.
Also ich finde nur den Beitrag wichtig, die Diskussion sollte darum gehen und nicht in eine Diskussion ausarten bei der es darum geht wer den Beitrag unter welchem Namen geschrieben hat.Jeanne d' Arc hat geschrieben:Meiner Meinung nach sind Glaube (Zuversicht, Hoffnung) und Religion (Denkhaltung, Imagination, Weltsicht, Interpretationskultur) zwei verschiedene Dinge. So glaubt also auch ein Atheist (das die Liebe eines Tages auch ihn ereilt, es ein Heilmittel gegen seine Krankheit geben wird...). Jeder glaubt also, nur eben auf seine eigene Weise. Ein Kind, dass nicht zuversichtlich sein würde, dass es am Morgen wieder erwacht, müsste sich fürchten, sich abends schlafen zu legen. Der Glaube selbst ist tief im Menschen verwurzelt.
Ich vermute hinter jeder Religion nur eine andere Form des Ausdrucks der ureigenen Wünsche von Menschen: Geliebt- und Angenommen sein, Schutz, Gemeinsamkeit. Ich habe den Eindruck, dass dies zugleich die eigentlichen Säulen aller Religionen sind, die jedoch verschieden interpretiert und kultiviert werden.
Jeanne d' Arc (Mitglied inkognito)
Meiner Meinung nach sind das auch verschiedene Ding, aber ich denke es wurde hier der religiöse Glaube gemeint.Jeanne d' Arc hat geschrieben:Meiner Meinung nach sind Glaube (Zuversicht, Hoffnung) und Religion (Denkhaltung, Imagination, Weltsicht, Interpretationskultur) zwei verschiedene Dinge.
Dem kann ich nur zustimmen. Nimmt man nun den religiösen Glauben, dann denke ich man sollte diese tiefe Verwurzelung bei jedem so nehmen wie es ist, d.h. man sollte jedem seinen Glauben lassen.Jeanne d' Arc hat geschrieben: Der Glaube selbst ist tief im Menschen verwurzelt.
Genauso sehe ich es auch.Jeanne d' Arc hat geschrieben: Ich habe den Eindruck, dass dies zugleich die eigentlichen Säulen aller Religionen sind, die jedoch verschieden interpretiert und kultiviert werden.
Das liegt meiner Meinung auch oft daran, dass die Leute Artikel oder Beiträge nicht richtig lesen, d.h. sofort da reininterpretieren was ihnen gerade dazu einfällt, aber die Aussage nicht richtig aufnehmen.Jeanne d' Arc hat geschrieben: Meiner Meinung nach werden Glauben und Religion zu oft miteinander vermischt.
Nein hast du nicht!Jeanne d' Arc hat geschrieben: Ich hoffe nicht verwirrt zu haben. Ist ja gar nicht so leicht...
Ich wünsche dir noch einen schönen Abend und einen schönen Sonntag.Jeanne d' Arc hat geschrieben: Dir und allen anderen Gläubigennoch einen schönen Tag.
das ist aber missionieren.wenn sich eine diskussion ergibt mal versuchen jemand auf die eigene seite zu ziehen.
Ich kann dir nur zustimmen. Wenn ich in Deutschland was zu sagen hätte, würde ich Taufen nach der Geburt, o.ä. Praktiken verbieten lassen. Niemand kann mir erzählen das es ok ist ein wehrloses Neugeborenes Kind zu "taufen". Wenn das Kind später mal größer ist und dann immer noch in die Kirche möchte soll es das gern tun.irgendwer hat geschrieben:ah, religion, eins meiner lieblingsthemen.
bin radikaler atheist und lehne jegliche form von glauben an übernatürliches, religion und kirche ab. für mich ist das ganze quelle der meisten schandtaten, die menschen in der lage sind zu begehen. gegen religiöse menschen an sich hab ich natürlich nichts; ich seh die eher als opfer an.
wie man in einer zeit, in der wissenschaft so erfolgreich ist, noch an solch antiquierten quatsch(ja, ich denke es sollte legitim sein, die eigene meinung auch bei religion so konsequent zu äußern) glauben kann ist mir absolut schleierhaft. und unsere werte haben wir dank der aufklärung, die sie gegen die moral der religion und kirche erkämpft hat.
soweit mein kurzer provokativer rundumschlag. vielleicht fühlt sich ja jemand herausgefordert; ich diskutier unglaublich gerne da drüber. auch wenns brotlos ist... das ist für mich wie für andere sudoku
und falls jemand mit mir übereinstimmt: ich frag mich, ob man nicht offensiver mit dem eigenen unglauben umgehen sollte. ich mein auf keinen fall missionieren, aber einfach mehr rebellion und mehr meinung sagen und auch, wenn sich eine diskussion ergibt mal versuchen jemand auf die eigene seite zu ziehen. die religionen haben die mission ja alle als hauptagenda. die kann man ja nicht einfach machen lassen. am ende haben wir ein kreationistisches europa; so wie die usa jetzt schon sind...
ne, missionieren wäre für mich eher, wenn man jemanden eine diskussion aufzwingt, die er nicht will. ich fange aus orinzip nie selbst eine diskussion über religion an, aber wenn jemand damit zu mir kommt, leg ich losNord hat geschrieben:das ist aber missionieren.wenn sich eine diskussion ergibt mal versuchen jemand auf die eigene seite zu ziehen.
am besten man beachtet das ganze nicht(kirche religion). dann stirbt es von selbst aus.
Ich glaube nicht, dass du über einen so umfassenden Kenntnisstand verfügst, aber du scheinst dich auf die, in unseren Breiten, üblicheren Religionen zu beschränken.irgendwer hat geschrieben: die religionen haben die mission ja alle als hauptagenda.
Religion hat in einigen Familien Tradition, ein Verbot wäre sinnlos, zumindest wenn es dir um das Gedankengut geht und nicht nur um die Symbolik, hoffe ich zumindest.S@sh hat geschrieben:Ich kann dir nur zustimmen. Wenn ich in Deutschland was zu sagen hätte, würde ich Taufen nach der Geburt, o.ä. Praktiken verbieten lassen. Niemand kann mir erzählen das es ok ist ein wehrloses Neugeborenes Kind zu "taufen". Wenn das Kind später mal größer ist und dann immer noch in die Kirche möchte soll es das gern tun.
Die Gründe, warum sich Menschen einer Gruppe, gleich ob Glaubensgemeinschaft, Ideologie o.ä. anschließen dürften bekannt sein.irgendwer hat geschrieben:das mit dem aussterben kann man hoffen, aber ich wär mir nicht sicher. eigentlich hätte die religion schon seit jahrzehnten ausradiert sein müssen, aber die ist immer noch da...
Du formulierst das, wie eine Sucht.irgendwer hat geschrieben: und wie s@sch ganz richtig sagt mit taufen: genau so pflanzt sich religion fort. solange junge wehrlose kinder mit religion indoktriniert werden, solange stirbts auch nicht aus. die meisten, die mal sehr gläubig sind, kommen davon auch nicht mehr los.
danke für die unterstellungImago hat geschrieben:Ich glaube nicht, dass du über einen so umfassenden Kenntnisstand verfügst, aber du scheinst dich auf die, in unseren Breiten, üblicheren Religionen zu beschränken.
ich bin auch gegen verbote. kinder zu schlagen ist auch verboten, aber die, die es machen wollen, machens trotzdem. was man mal machen könnte ist, ernst mit der trennung von staat und kirche zu machen und die religion aus der schule zu verbannen.Imago hat geschrieben:Religion hat in einigen Familien Tradition, ein Verbot wäre sinnlos, zumindest wenn es dir um das Gedankengut geht und nicht nur um die Symbolik, hoffe ich zumindest.
in der tat stelle ich oft einen bezug zwischen drogen und religion her. es gibt da viele wesentliche parallelen:Imago hat geschrieben:Du formulierst das, wie eine Sucht.
Ich habe nichts dagegen, wenn Menschen ihre Religion ausüben. Jedoch sollte meiner Meinung nach Neugeborene Kinder, die nicht selbst über ihren Körper bestimmen können, einfach so in eine Religion hineingezwungen werden. Wenn man jedoch die Situation in Amerika in Betracht zieht, wo an kleinen Kindern die noch nichtmal 5 Jahre alt sind, aktive Gehirnwäsche betrieben wird, finde ich das sehr bedenklich.Imago hat geschrieben:Religion hat in einigen Familien Tradition, ein Verbot wäre sinnlos, zumindest wenn es dir um das Gedankengut geht und nicht nur um die Symbolik, hoffe ich zumindest.S@sh hat geschrieben:Ich kann dir nur zustimmen. Wenn ich in Deutschland was zu sagen hätte, würde ich Taufen nach der Geburt, o.ä. Praktiken verbieten lassen. Niemand kann mir erzählen das es ok ist ein wehrloses Neugeborenes Kind zu "taufen". Wenn das Kind später mal größer ist und dann immer noch in die Kirche möchte soll es das gern tun.
In meiner Famillie war Religion nie ein großes Thema. Meine Eltern kommen beide aus der ehemaligen DDR, meine Mutter hat keine Religion, zählt sich nach eigener Auffassung zu den Pantheistischen Gläubigen. Mein Vater ist immer noch Mitglied in der Kirche und ein bischen an Gott glauben tut er denke ich auch. Bei meiner Geburt hätte es mein Vater gern gesehen wenn ich getauft worden währe. Meine Mutter hat sich jedoch (Gott sein Dank - oh Ironie) dagegen entschieden und gesagt "Der Junge soll das später selbst entscheiden." Dafür bin ich ihr heute noch dankbar. Ich hatte die klassische Jugendweihe.irgendwer hat geschrieben:da muss man ja nichtmal amerika schauen und das ganze ist auch bei älteren noch verwerflich. besonders clever ist es in der evangelischen kirche mit der konfirmation. die ist ja nurmal mit ca 14. das klingt alt, aber das ist gerade so der späteste zeitpunkt, an dem die meisten kinder sowas wie religion noch nicht so richtig hinterfragen. ich hab die konformation auch mitgemacht. ich kam mir bei dem ganzen zwar irgendwie komisch vor, aber so richtig dagegen gewehrt hab ich mich nicht. mit 16 oder 17 hätte ich das evtl schon nicht mehr mit mir machen lassen bzw es wäre mehr druck von außen nötig.
wiso nur hoffen die kirche wird immer schwächer.das mit dem aussterben kann man hoffen, aber ich wär mir nicht sicher. eigentlich hätte die religion schon seit jahrzehnten ausradiert sein müssen, aber die ist immer noch da...
Die Kindstaufe wird überwiegend bei den "normalen" Religionen - also evangelisch und katholisch - durchgeführt. Die sind aber bei Weitem nicht das Problem. Das Problem sind die extremistischen Freikirchen (die haben übrigens Erwachsenentaufe) - und die wachsen leider nahezu unbemerkt vor sich hin. Wie diese Leute ihre Religion ausleben, wie sie leben und denken, das ist nahezu unvorstellbar für mich und wie ich finde auch gefährlich.irgendwer hat geschrieben: und wie s@sch ganz richtig sagt mit taufen: genau so pflanzt sich religion fort. solange junge wehrlose kinder mit religion indoktriniert werden, solange stirbts auch nicht aus. die meisten, die mal sehr gläubig sind, kommen davon auch nicht mehr los.