Natürlich waren die Menschen schon immer Egomanen, aber ab den 80er Jahren wurde diese ganzen unangenehmen, gesellschaftsschädigenden VerhaltensweisenBen hat geschrieben:ich glaub die Menschen waren schon immer so..Also ein eher oberflächlicher, auf Eigenutz ausgerichteter und opportunistischer Typ Mensch, welcher heute leider in einer
immer härter werdende Gesellschaft eher die Regel als die Ausnahme ist.
regelrecht allgemeinfähig. Hat man sich in früheren Jahrzenten noch wegen vorhandenen Konventionen zurückgehalten, eine oft unerträgliche Bigotterie war
natürlich weit verbreitet, so wurden dann in den Achziger Jahren viele Beißhemmungen abgelegt. Plötzlich bestimmte der Markt, was ein Mensch wert ist oder eben nicht. Und jeder, der sich auf diesen bewegt, und das tun wir alle, muß seine Haut möglichst nutzbringend zu Markte tragen.
Wertvoll ist man nur dann, wenn man der Marktwirtschaft dienen kann. Wer aus diesen Raster herausfällt, darf vielleicht noch existieren, aber wird fast nicht
mehr beachtet.
Man schaue sich doch einmal diesen völlig absurden, um ein Beispiel zu nennen, Partnerschaftsmarkt an... unglaublich viele Narzissten und Hedonisten tummeln
sich auf diesen Marktplatz der Eitelkeiten. Und wer ist Sieger in diesem Spiel ? Natürlich der, der den am besten den Markt bedienen kann.
Wer nicht in der Lage oder Willens ist, sich dort ständig übermässig zu profilieren, wird als nicht existent angesehen.